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EZLN
(Zapatistische
Armee zur Befreiung Mexikos)
... tha new era of terror check
this photo lens
tha city of angels does tha ethnic
cleanse
heads bobbin' to that funk out
ya
speaker, on tha one maya,
mexica
that vulture came ta try and steal
ya name but now
you found a gun... you're
history
this is for the people of the
sun...
Rage Against The
Machine: "People of the Sun", 1995
Zur Geschichte Mexikos vor
der Revolution Zapatas
1519–1521 eroberte der Spanier H.
Cortés das Land, in dem die Azteken seit dem 14. Jahrhundert, auf der
Grundlage reicher älterer Kulturen einen mächtigen und blühenden
Staatenbund geschaffen hatten; es erlangte durch seinen Silberreichtum
große Bedeutung für Spanien.
Die ersten Freiheitskämpfe unter M.
Hidalgo y Costilla (1810/11) blieben erfolglos; erst 1822 gelang es, die Spanier
zu besiegen, und Mexiko wurde unter A. de Itúrbide (als Kaiser Augustin
I.) unabhängiges Kaiserreich.
Innere Zwistigkeiten führten 1824 zur
Proklamation der Republik. Dauernde Rivalitätskämpfe der mexikanischen
Generäle schwächten das Land erheblich. Mit US-amerikanischer Hilfe
löste sich 1836 Texas von Mexiko, und im Krieg gegen die USA
(1846–1848) verlor Mexiko etwa 40% seines Staatsgebiets an die
USA.
Die Reformen des Präsidenten B.
Juárez García führten zu einem schweren Bürgerkrieg
(1858–1861), der das Land wirtschaftlich ruinierte; Mexiko stellte die
Bezahlung der Auslandsschulden ein, was Frankreich zur Intervention
veranlaßte. Napoléon III. setzte den österreichischen
Erzherzog Maximilian als Kaiser ein, der aber nach Abzug der französischen
Truppen gegen den früheren Präsidenten Juárez unterlag und 1867
erschossen wurde.
1877–1911 (mit Unterbrechung) war
Porfirio Díaz Präsident Mexikos; er baute ein stehendes Heer
auf, stellte die Ordnung her und erreichte einen beträchtlichen
Wirtschaftsaufschwung.
Díaz war in Wirklichkeit ein sehr
reicher Hacendado, der das Land einer strengen Diktatur unterworfen hatte.
Unter seiner Herrschaft wurde unter anderem
auch die mexikanische Eisenbahn ausgebaut, wodurch die Haciendas an den
kapitalistischen Weltmarkt angeschlossen wurden. Das war wahrscheinlich der
Grund dafür, daß die Großgrundbesitzer immer gieriger wurden
und ihre Haciendas übertrieben erweiterten. Schließlich machten sie
nicht einmal mehr vor privaten Parzellen halt, und für viele der Arbeiter
ging es ums nackte Überleben.
Da die Hacendados den Bauern ihre
Lebensgrundlage genommen hatten, waren diese gezwungen in die Städte
abzuwandern und dort ein elendes Leben in den Slums zu fristen oder sich als
Landarbeiter in den Haciendas ausbeuten zu lassen.
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