Titel:

EZLN (Zapatistische Armee zur Befreiung Mexikos)

Beschreibung:  Zapatistische Armee zur Befreiung Mexikos. Zur Geschichte Mexikos vor der Revolution Zapatas
Autor:Nina Müller
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ISBN: 3897710129   ISBN: 3897710129   ISBN: 3897710129   ISBN: 3897710129 
 
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EZLN
(Zapatistische Armee zur Befreiung Mexikos)



... tha new era of terror check this photo lens
tha city of angels does tha ethnic cleanse
heads bobbin' to that funk out ya
speaker, on tha one maya, mexica
that vulture came ta try and steal ya name but now
you found a gun... you're history
this is for the people of the sun...
Rage Against The Machine: "People of the Sun", 1995



Zur Geschichte Mexikos vor der Revolution Zapatas

1519–1521 eroberte der Spanier H. Cortés das Land, in dem die Azteken seit dem 14. Jahrhundert, auf der Grundlage reicher älterer Kulturen einen mächtigen und blühenden Staatenbund geschaffen hatten; es erlangte durch seinen Silberreichtum große Bedeutung für Spanien.
Die ersten Freiheitskämpfe unter M. Hidalgo y Costilla (1810/11) blieben erfolglos; erst 1822 gelang es, die Spanier zu besiegen, und Mexiko wurde unter A. de Itúrbide (als Kaiser Augustin I.) unabhängiges Kaiserreich.
Innere Zwistigkeiten führten 1824 zur Proklamation der Republik. Dauernde Rivalitätskämpfe der mexikanischen Generäle schwächten das Land erheblich. Mit US-amerikanischer Hilfe löste sich 1836 Texas von Mexiko, und im Krieg gegen die USA (1846–1848) verlor Mexiko etwa 40% seines Staatsgebiets an die USA.
Die Reformen des Präsidenten B. Juárez García führten zu einem schweren Bürgerkrieg (1858–1861), der das Land wirtschaftlich ruinierte; Mexiko stellte die Bezahlung der Auslandsschulden ein, was Frankreich zur Intervention veranlaßte. Napoléon III. setzte den österreichischen Erzherzog Maximilian als Kaiser ein, der aber nach Abzug der französischen Truppen gegen den früheren Präsidenten Juárez unterlag und 1867 erschossen wurde.

1877–1911 (mit Unterbrechung) war Porfirio Díaz Präsident Mexikos; er baute ein stehendes Heer auf, stellte die Ordnung her und erreichte einen beträchtlichen Wirtschaftsaufschwung.
Díaz war in Wirklichkeit ein sehr reicher Hacendado, der das Land einer strengen Diktatur unterworfen hatte.
Unter seiner Herrschaft wurde unter anderem auch die mexikanische Eisenbahn ausgebaut, wodurch die Haciendas an den kapitalistischen Weltmarkt angeschlossen wurden. Das war wahrscheinlich der Grund dafür, daß die Großgrundbesitzer immer gieriger wurden und ihre Haciendas übertrieben erweiterten. Schließlich machten sie nicht einmal mehr vor privaten Parzellen halt, und für viele der Arbeiter ging es ums nackte Überleben.
Da die Hacendados den Bauern ihre Lebensgrundlage genommen hatten, waren diese gezwungen in die Städte abzuwandern und dort ein elendes Leben in den Slums zu fristen oder sich als Landarbeiter in den Haciendas ausbeuten zu lassen.

  
Emiliano Zapata: Vom Bauernführer zur Legende
von Markus Kampkötter
Siehe auch:
Eine kleine Geschichte Mexikos (suhrkamp...
La Lucha sigue - Der Kampf geht weiter: EZLN -...
Guerillas. Töten für eine bessere Welt
Botschaften aus dem lakandonischen Urwald
Burn After Reading (Einzel-DVD)
Nacht über Spanien: Bürgerkrieg und Revolutio...
 
   
 
     
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Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von Nina Müller zur Verfügung gestellt.

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